Ratgeber · Weihnachten · Lesezeit 5 Minuten

Geschenke plastikfrei verpacken

Nach der Bescherung stehen in vielen Wohnzimmern volle Müllsäcke. Glänzendes Geschenkpapier ist oft beschichtet und lässt sich nicht recyceln, Klebeband und Plastikschleifen erst recht nicht. Dabei geht es leicht schöner und ohne Müll.

1. Furoshiki: einpacken mit Stoff

Die japanische Technik nutzt ein quadratisches Tuch, das um das Geschenk geknotet wird. Ein Halstuch, eine Serviette oder ein Geschirrtuch funktionieren genauso. Das Tuch wird Teil des Geschenks und kann weiterverschenkt werden. Für ein Buch reicht ein Tuch von etwa 50 mal 50 Zentimetern.

2. Packpapier und Naturschnur

Unbeschichtetes Packpapier aus Recyclingmaterial gehört später ins Altpapier. Mit Juteschnur, einem Tannenzweig oder getrockneten Orangenscheiben sieht es festlich aus. Statt Klebeband hält eine gute Falttechnik oder etwas Papierklebeband.

3. Zeitungspapier und alte Landkarten

Wirkt besonders bei Büchern und flachen Geschenken. Wer mag, wählt eine Seite, die zum Beschenkten passt, etwa den Reiseteil oder das Feuilleton.

4. Gläser und Dosen

Selbstgemachte Kekse, Badesalz oder Tee kommen in ein altes Einmachglas oder eine Keksdose. Die Verpackung bleibt nach dem Auspacken nützlich.

5. Stoffbeutel und Körbe

Ein Bio-Baumwollbeutel oder ein Korb ist Verpackung und Zusatzgeschenk zugleich. Passt gut zu Genusskörben und mehreren kleinen Dingen.

6. Anhänger statt Karte

Ein Anhänger aus Pappe, Holz oder einem Rest Packpapier spart die extra Karte samt Umschlag. Mit Stempel oder einem kleinen Zweig wird er zum Hingucker.

Kleiner Test für Geschenkpapier: Lässt es sich zerknüllen und bleibt zusammengeknüllt, ist es meist Papier und kann ins Altpapier. Springt es wieder auf oder glänzt metallisch, gehört es in den Restmüll.

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